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In 60 Sekunden überzeugen – der Weg zum erfolgreichen Elevator Pitch

Einen potentiellen Arbeitgeber überzeugen. Der Artikel beschreibt fünf Schritte zu einem effektiven Elevator Pitch.

Andere Menschen für seine gute Idee gewinnen. Auf die eigenen Kompetenzen aufmerksam machen. Einen potentiellen Arbeitgeber überzeugen. Elevator Pitch heißt die Technik, mit der diese Ziele optimal umgesetzt werden sollen. Erfunden wurde Sie von Vertriebsmitarbeitern, die oftmals nur eine Fahrstuhlfahrt (Elevator) hatten, um den Chef von einer neuen Marketingidee zu überzeugen. In nur 60 Sekunden soll das eigene Anliegen prägnant vorgetragen werden.

Die eigene Botschaft sicher, kurz und motivierend zu formulieren ist gar nicht so leicht. Gerade weil uns das Anliegen wichtig ist, möchten wir möglichst ausführlich begründen. Worunter allerdings Klarheit und letztlich auch Überzeugungskraft leiden. Genau hier setzen die Formulierung und das Training eines Elevator Pitch korrigierend an.

In meiner Coachingpraxis treffe ich viele Menschen, die von dieser Methode zu den verschiedensten Anlässen profitieren. Aus meiner Erfahrung haben sich die folgenden fünf Schritte bewährt, mit denen ein oder mehrere Pitches schnell formuliert und effektiv geübt werden können. Sie können in einem 1-2stündigen Coaching absolviert, aber auch ohne die Unterstützung durch einen Coach nachvollzogen werden. Sie brauchen dafür nicht viel: etwas  Zeit, Moderationsmaterial und zum Üben einen Testpartner:

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Speedcoaching für alle…

Erfahrungen aus meinem zweiten Coaching-Flashmob am 5. Dezember 2014 in London

Seit 2012 organisiert Shivani Mair in London und in drei weiteren Städten in Großbritannien sog. Coaching Flashmobs, bei denen erfahrene Coaches Menschen auf der Straße ansprechen und sie zu einem kostenfreien Speedcoaching einladen. Shivanis Beispiel sind bisher Coaches in weltweit 45 weiteren Städten gefolgt.

Ich habe nach November 2013 am vergangenen Wochenende an meinem zweiten Flashmob in London teilgenommen. Wir waren 11 Coaches und 6 Assistenten und haben gemeinsam in knapp vier Stunden 158 Menschen entweder gecoacht oder ein Gespräch über Coaching geführt. Der Flashmob fand in Walthamstow statt, einem Vorort mit vielen Einwanderern auswalthamstow ehemaligen britischen Kolonien und aus Osteuropa. Kaum jemand wusste wirklich, was Coaching ist. Um so berührender war es für mich, wenn ich nach 10-15 Minuten Coachinggespräch hört: „Es war gut, einmal über die wichtigen Fragen in meinem Leben gesprochen zu haben.“ Mich bewegt noch immer die Offenheit und der Mut der Menschen, mit einem völlig Fremden über ganz persönliche Dinge zu sprechen. Ich spürte wieder, wir wirksam Coaching sein kann und wie diese Wirkung schon nach wenigen Minuten intensiven Gesprächs möglich wird (über die Wirksamkeit von Speedcoaching habe ich bereits in einem früheren Blogbeitrag geschrieben).

Die Coachingsgespräche in Walthamstow haben mir vor Augen geführt, dass Coaching mehr ist als eine  elitäre Optimierungsübung für Manager. Klar, Coaches müssen Geld verdienen. Aber ihre gesellschaftliche Berechtigung erwirbt Coaching als Dienstleistung für mich dadurch, dass es Angebote für alle Menschen macht und – ja – auch auf die Straße geht; nach Walthamstow oder Berlin-Lichtenberg…

Mehr zu den Ergebnissen bisheriger Flashmobs finden Sie hier: www.creativeby-nature.com

 

 

Push or Pull

Aus dem Marketing sind zwei unterschiedliche Strategien bekannt, mit denen Verbraucher dazu animiert werden sollen, ein neues Produkt zu kaufen. Bei der Push-Strategie wird ein latentes Bedürfnis durch Informationen oder Leistungen (Kauf auf Probe) geweckt. Der Konsument bekommt Lust auf das Produkt. Die Pull-Strategie zielt auf den Verbraucher ab, der ein Produkt kaufen soll. Durch Werbung und den Aufbau eines Image wird die Bekanntheit des Produkts gesteigert, so dass der Verbraucher auf den Handel Druck ausübt und nach dem Produkt fragt. Diese Nachfrage wirkt wie ein Sog auf das Produkt im Vertriebssystem. Read more…

Wie sieht es auf der dunklen Seite des Mondes aus?

Diese Frage lässt manche Menschen kalt und elektrisiert andere. Vorne Steine und Krater, was soll sich daran groß ändern, werden die einen sagen. Die anderen sind gespannt und wollen einfach wissen, was da ist. So wie bei dieser Frage haben die meisten von uns ein Muster herausgebildet, uns zwischen Sicherheit und Risiko zu entscheiden und unserer Neugier bzw. Beständigkeit Nahrung zu geben. Natürlich geht niemand permanent auf Nummer sicher oder wählt immer die riskantere Alternative. Aber eine Präferenz dürften wir bei uns schon entdecken. Read more…

Vielfalt gewinnt!

Über Roald Amundsen: „Die Erfolgreichen gehen stur und unbeirrbar ihren Weg – gerade auch in unwägbaren Zeiten.“ (Handelsblatt, 23. März 2012)

Über Anton Schlecker: „Die Geschichte des deutschen Drogerie-Marktführers ist die von Sturheit, Ratlosigkeit und Größenwahn.“ (Handelsblatt, 26. März 2012)

Mit Sturheit hat Roald Amundsen den Südpol bezwungen. Mit Sturheit hat Anton Schlecker die größte Drogeriemarktkette in Deutschland aufgebaut. Mit Sturheit ist Amundsen unsterblich geworden. Mit Sturheit ist Schlecker in die Pleite gerauscht. Read more…